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Drei Erfolgsfaktoren des Universalarchivs im Krankenhaus

Veröffentlicht von publihser 15 May 2015
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Bei den Archivierungslösungen zeichnet sich ein Trend weg von der getrennten Verwaltung und Archivierung von Dokumenten in einem Dokumentenmanagement- und Archivierungssystem (DMAS) und von Bildinformationen in einem PACS (Picture Archiving and Communication ­System) hin zum Universalarchiv ab, das alle im Krankenhaus erzeugten Objekte von der Fieberkurve über den Kathederfilm bis zum Arztbrief und den Verwaltungsdaten speichert. Es herrscht eine einheitliche Meinung, „Das ist die wirtschaftlichste und optimalste Lösung!"

 

Ein grosses Thema ist auch die Integrierte Versorgung. Bei der einrichtungs-übergreifenden Kommunikation, etwa dem Informationsaustausch zwischen Gesundheitseinrichtungen, setzen sowohl Anbieter von ECM-Lösungen als auch von Universalarchiven auf IHE XDS („Cross Enterprise Document Sharing“). IHE XDS ermöglicht den standardisierten Informationsaustausch. Das System besteht, vereinfacht gesagt, aus einem Ablagesystem und einem Indexverzeichnis, über das Informationen abgefragt werden können.

 

Die Fähigkeit den Ärzten und dem Pflegepersonal das komplette Patientendossier transparent zur Verfügung zu stellen, bestimmt den Mehrwert eines elektronischen Archivs im Spitalumfeld. Jedoch, wenn es um die Archivierung geht, müssen sich nur wenige Sektoren mit so vielen unterschiedlichen Dokumenten- und Bildformaten, wie das Spitalwesen, auseinandersetzen.

 

Ein "Universal"-Archiv muss solchen Anforderungen gewachsen sein. Drei Faktoren sind essenziell bei der Einführung eines solchen Universalarchivs im Spitalwesen.

 

1. Fundiertes PACS/RIS Wissen

Eine ausgereifte Erfahrung mit PACS-Bildern ist eine grundlegende Voraussetzung um ein Universalarchiv aufzubauen. Wer nicht die notwendige Erfahrung hat, soll sich zweimal überlegen diese Herausforderung anzugehen.

 

2. Offene Integrationsarchitektur

Fast jede Anwendung liefert Daten an das Universalarchiv. Es ist somit erfolgsentscheidend, dass der Datenfluss transparent verläuft. Eine offene und flexible Integrationsarchitektur ist demnach entscheidend für die Produktivität und den kostengünstigen Einsatz des Systems.

 

3. eHealth kompatibel

Die eHealth-Strategie zielt auf den Austausch des elektronischen Patientendossiers zwischen den Leistungserbringern in der Schweiz. Dies setzt aber voraus, dass die IHE Standards unterstützt werden.  

 

Leider sind herkömmliche Archivlösungen oft nicht in der Lage, diese spezifischen Bedürfnisse effizient abzudecken, denn es braucht neben spezifischen Funktionen auch eine ausgereifte Erfahrung der IT Applikationslandschaft im Spitalumfeld.

 

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