Avintis

Master Patient Index @ SRO

Die SRO AG, Spital Langenthal hat seit Januar 2012 den AVINTIS-MPI in Betrieb. Der AVINTIS-MPI ist eine schlanke und kostengünstige Master Patient Index-Lösung. Wir haben mit Herrn Benjamin Christen, stv. Ressortleiter Informatik SRO gesprochen. Er ist verantwortlich für die Implementierung der MPI-Lösung.

 

Aus welchen Beweggründen haben Sie sich für den Aufbau einer eigenen MPI-Lösung entschieden?

Verschiedene Disziplinen werden im Spital Langenthal von eigenständigen Belegarztpraxen abgedeckt (Angiologie, Kardiologie, Neurologie und andere). Ein elektronischer Datenaustausch war aufgrund der unterschiedlichen Patienten-Identifikatoren nicht möglich.

Zudem wird unter dem Dach der SRO AG seit Oktober 2011 eine unabhängige Hausarztpraxis (Gemeinschaftspraxis) betrieben. Hier stellte sich die gleiche Problematik. Elektronische Zuweisungen und Auftragsübermittlung waren nicht möglich.

Die eHealth-Strategie Schweiz sieht den Einsatz von Master Patient Index Lösungen als zentrales Werkzeug für die Lösung dieser Problemstellung vor. Für uns war es selbstverständlich den Empfehlungen der Strategie nachzukommen. weiterlesen


Schnell und automatisch migrieren auf AVINTIS-WSO2

Aufgrund des optimalen Kosten/Leistungsverhältnisses haben die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel entschieden, ihre alte JCAPS-Integrationslösung auf die WSO2 Open Source Plattform zu migrieren. Wir unterhielten uns mit Alvaro Perez, Informatikleiter über seine Erfahrungen bei dieser Migration.

 

Wie ist das Projekt entstanden?

 

Die frühere JCAPS-Datendrehscheibe wird seit der Übernahme durch Oracle nicht mehr weiterentwickelt. Hätten wir die Migration auf die Oracle-Lösung akzeptiert, hätten Ende letzten Jahres erneut hohe Lizenzierungskosten angestanden. Die Informatikleitung der UPK hat sich deshalb entschieden nach einem geeigneten und wirtschaftlich verantwortbaren Nachfolgeprodukt umzusehen.

 

 

Da WSO2 eine OpenSource-Lösung ist, war natürlich der finanzielle Anreiz gegeben. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Kontinuität mit der Firma AVINTIS die ja schon unsere JCAPS Datendrehscheibe zu unserer vollsten Zufriedenheit betreut hatte.

 

Welches war das Projektvorgehen?

 



 

Das Projektvorgehen war eine stufenweise Migration. Begonnen wurde mit den einfachen, bereits bestehenden Pass-Through Schnittstellen und später die komplexeren Schnittstellen mit File-Konvertierung. Die Implementierung erfolgte erst auf dem Testsystem und nach Freigabe und in Absprache mit dem Schnittstellen-Verantwortlichen wurde diese dann umgehend produktiv gesetzt. weiterlesen